Österreichischer Bundeskanzler Sebastian Kurz, einer der jüngsten Regierungschefs weltweit, besucht mit 60-köpfiger Delegation Jerusalem

Der Österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz, hat mit dem Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Faßmann, und einer Delegation von 60 Regierungsvertretern und Journalisten Jerusalem besucht.

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Die Delegation besichtigte das Herzl Museum und die bilinguale Max Rayne Hand in Hand Schule, die beide von der Jerusalem Foundation gebaut wurde.

Im Herzl Museum, der ersten Station ihres Besuches, hatten die Delegationsmitglieder die Möglichkeit, sich auf eine multimediale Reise durch das Leben von Theodor Herzl, des Begründers des politischen Zionismus, zu begeben. Herzl verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Wien und publizierte sein Hauptwerk "Der Judenstaat" in der Hauptstadt Österreichs.

Spender aus aller Welt unterstützten die Gründung des Herzl Museums, darunter auch das Österreichische Bundeskanzleramt, Hans Dichand (Kronenzeitung), die Bildungsministerien von Österreich und Israel sowie die Zionistische Weltorganisation.

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Die Delegation besuchte außerdem die bilinguale Max Rayne Hand in Hand Schule, die einzige Schule weltweit, in der Hebräisch und Arabisch sprechende Schüler vom Kindergarten bis zu ihrem Schulabschluss gemeinsam und in beiden Sprachen unterrichtet werden. Dort trafen sie sich mit Gymnasiasten der Schule. Empfangen wurde die Delegation von Mitarbeitern der Hand in Hand Schule und der Jerusalem Foundation. Irène Pollak von der Deutschsprachigen Abteilung der Jerusalem Foundation begrüßte die Gäste und berichtete von den vergangenen Besuchen Österreichischer Bildungsminister und des ehemaligen Bundeskanzlers Christian Kern. Dieses Jahr sei das erste Mal, dass ein Bundeskanzler und sein Bildungsminister die Hand in Hand Schule gemeinsam besuchten, was eine besondere Ehre bedeute.

"Das ist ein sehr wertvolles Projekt, das den Weg bereitet für Koexistenz und Hoffnung für die Zukunft schafft", sagte Minister Faßmann.

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Die Jerusalem Foundation baute den Campus der Schule mit Unterstützung aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und dem Vereinigten Königreich. Derzeit sammelt sie Spendengelder für den Bau eines neuen Gymnasiumsgebäudes auf dem Campus. Aus Österreich spendeten in der Vergangenheit die Austrian Development Agency, das Bundeskanzleramt, das Bildungsministerium und Hans Dichand (Kronenzeitung) finanzierten der Hand in Hand Schule die Einrichtung ihrer Schulbibliothek sowie das Verwaltungsgebäude. Während ihres Besuchs spendeten der Bundeskanzler und der Bildungsminister der Hand in Hand Schule USD 15.000.

Ihr Besuch verdeutlichte den Delegationsmitgliedern die Verbindung zwischen Wien und Jerusalem. Teddy Kollek, der legendäre Bürgermeister von Jerusalem und Gründer der Jerusalem Foundation, verbrachte seine Jugendzeit in Wien und setzte sich, ebenso wie Herzl, nachdrücklich für den Staat Israel ein. Bis heute besteht diese enge Verbindung zwischen Wien und Jerusalem; bis heute gedenkt Jerusalem oft des Einsatzes Teddy Kolleks für die Stadt und die friedliche Koexistenz ihrer Bewohner.

Photo Credit: Sasson Tiram