Treffen zur Förderung der Toleranz in Jerusalem

Die Jerusalem Foundation hat gemeinsam mit der Städtischen Behörde für junge Menschen ein Treffen zur Förderung der Toleranz organisiert. Veranstaltungsort war das Zippori Center im Wald von Jerusalem. Mehr als 35 Engagierte aus mehr als 20 Organisationen nahmen an dem Treffen Teil, um die Werte gemeinsamer Bildung zu fördern, von den Erfolgen und Herausforderungen ihres bisherigen Engagements zu lernen und um Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Organisationen zu diskutieren, über die sie die Reichweite ihrer Tätigkeit erhöhen wollen. Im weiteren Verlauf wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich auf ihre jeweiligen Projekte konzentrierten.

 

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Unter den teilnehmenden Organisationen waren unter anderem solche, die sich speziell im Bildungssektor einbringen, wie das Adam Institut für Demokratie und Frieden, Yesodot, Hand in Hand, das Kerem Institut, Learning Together in Jerusalem und Ya Sala'am, ein Projekt, in dessen Rahmen in jüdischen Schulen Arabisch unterrichtet wird. Außerdem waren eine Reihe von lokalen Organisationen bei dem Treffen vertreten, die sich für ein tolerantes Jerusalem einsetzen. Darunter waren Teacher's Lounge (Shira Banky), das Jerusalem Intercultural Center, das Jerusalem Open House, Kulna Jerusalem (Organisatoren von Jerusalem Double und Simply Sing) und Women Speaking Hebrew, die Arabisch sprechenden Frauen ermöglicht, Hebräisch zu lernen. Mit dem Bloomfield Science Museum und dem Museum für Islamische Kunst nahmen darüber hinaus zwei Institutionen der Jerusalemer Kulturszene an den Diskussionen teil, deren Programme sich gleichermaßen an die Hebräisch und Arabisch sprechende Bevölkerung richten.

Die Teilnehmer des Treffens bildeten das gesellschaftliche Mosaik in Jerusalem ab: Sie waren arabisch, säkular, religiös und ultra-orthodox jüdisch. Sie alle verband das Interesse an zukünftigen Begegnungen und praktischen Vorschlägen für ihre weitere Arbeit.